Montag, 15. März 2010

Neuseelands Norden - Northland und Coromandel

So, dann will ich mal anfangen zu erzählen, was wir im letzten Monat alles Schönes erlebt haben:
Wie ihr ja wisst, sind wir in Auckland gelandet und wurden von Miri, Steffen und dem Wohnmobil direkt am Flughafen abgeholt. Die beiden hatten auch schon eingekauft, sodass wir gleich Richtung Norden starten konnten. Die Halbinsel nördlich von Auckland ist bekannt für ihre wunderschönen Strände - so z.B. der Ninety Mile Beach (der eigentlich nur 60 Meilen lang ist) oder die Strände an der Bay of Islands. Geplant war eigentlich, dass wir bis zum Cape Reinga, dem nordwestlichsten Punkt von NZ und ein heiliger Ort der Maoris (da von hier aus die Seelen der Toten ins ursprüngliche Herkunftsland Hawaiki zurückwandern), fahren. Da die Sraßen hier jedoch sehr kurvenreich und uneben sind und unser Wohnmobil max. 80km/h schafft, haben wir dies aus Zeitgründen gestrichen. Zudem ist das Wetter gerade nicht so schön wie erhofft, sodass wir eh nicht baden gehen könnten. Stattdessen haben wir uns die berühmten Kauri-Bäume, Neuseelands Baumriesen mit ca. 50m Höhe und 5m Durchmesser, angeschaut und uns in der dann doch vorbeischauenden Sonne geaalt. 

Außerdem wollten wir unbedingt Delfine sehen - die Bay of Islands ist sehr fischreich und eigentlich stehen die Chancen hier sehr gut die hübschen Meeresbewohner zu sehen. Die Agentur bei der wir die Fahrt gebucht haben, gibt stellt sogar eine Garantie aus - wer keine Delfine sieht, darf so lange mitfahren bis es klappt. Nur leider gibt es immer Ausnahmen - bei uns wollten die Delfine nämlich nicht spielen, sondern sind immer wieder entwischt. Und bei der 2. Fahrt haben sie sich erst gar nicht gezeigt. :-( Naja, vielleicht klappts ja in Australien. Und wer von euch mal nach Neuseeland reisen möchte, wir haben noch ein Ticket für 4 Personen zum Dolphin-Watching übrig. Die 2. Anlaufstation auf unserer Rundreise war die Halbinsel Coromandel (östlich von Auckland), eine tolle Region zur Entspannung und um Sonne, Strand und Meer zu genießen. Wir haben zusätzlich noch eine tolle Wanderung die Küste entlang unternommen und uns fast die Füße am Hot Water Beach verbrannt. Ja, hier gibt es wirklich heißes Wasser, man muss bei Ebbe nur ein bisschen im Sand buddeln. Durch das komplette Land verläuft die Schnittstelle zwischen Australischer und Pazifischer Platte und genau hier kann man es in Form von heißen Quellen spüren. Ein bisschen weiter südlich sind dann wir dann in
 den Genuss des neuseeländischen Exportschlager Nr. 1 gekommen, der chinesischen Stachelbeere - also denkt beim Kiwi-Essen mal wieder an uns.


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