Mittwoch, 17. März 2010

Kaikoura

Nach all den bergigen Erlebnissen, den Gletscherseen und den sporatisch auftretenden Schafherden der vorherigen Tage ging unsere Reise wieder zurück zum Meer, diesmal an die Ostküstem, genauer gesagt nach Kaikoura. Dieses herrliche kleine Örtchen lockt durch seinen Fischreichtum nicht nur die Angler am Lande, sondern auch viele Meeresbewohner vor der Küste an. Neben Walen, Delfinen und Robben kann man hier auch Königsalbatrossen begegnen. Auch hier fanden wir einen reizvollen Schlafplatz genau am Meer und weg von der Strasse. Der neue Tag begann mit einer Wanderung entlang des Peninsula Coastal Tracks, der uns direkt an einer Robbenkolonie vorbeiführte. Und wir hatten auch das Glück gleich mehrere Exemplare hautnah zu erleben. "Fur seals" (Fellrobben), wie sie hier genannt werden, sind eigentlich sehr träge, wenn sie sich an Land aufhalten – aber eine Robbe hat sich für uns modelmäßig ins Zeug gelegt und ohne Ende posiert. Aber man sollte sich vor diesen Wesen auch in Acht nehmen! auch wenn sie eher träge herumliegen, können sie auch an Land sehr schnell sein, wenn es darum geht ihr Land oder Junges zu verteidigen. Denn große scharfe Zähne haben sie auch.


Am Nachmittag sind wir auf Whale-Watching-Tour gegangen und wurden gleich zwei Mal Zeugen, wie diese Säugetier-Riesen Luft holen. Etwa 10 Minuten dauert diese Aktion, danach taucht der Wal für ca. 90 Minuten ab und fängt sich sein Lunch. Dabei schwimmt er erst wie ein Stück Treibholz an der Oberfläche, bevor er seine Schwanzflosse aus dem Wasser hebt und senkrecht bis teilweise mehrere 1000m heruntertaucht. 18m lang war unser Pottwal (6m allein der Kopf) und beeindruckte uns beim Abtauchen mit seinem Flossen-Winken. Absolutely awesome!!!! Zwischendurch ist uns dann mal ein Albatross durchs Bild geflogen – besser hätte der Tag nicht verlaufen können. Aber seht selbst:   


Den letzten Tag mit Miri und Steffen haben wir in Christchurch verbracht – ein schickes Städtchen, von allen Großstädten die königstreuste, also am englischsten überhaupt. Aber Neuseeland ist wirklich kein Land, indem man Wert auf die Besichtigung einer Stadt legen sollte. Deshalb sind wir auch gleich am nächsten Morgen mit dem Bus nach Dunedin aufgebrochen um Katja zu besuchen (wer sie noch nicht kennt – meine ehemalige Kommilitonin) , während Miri und Steffen unser Wohnmobil abgegeben haben und NZ Goodbye sagen mussten. Es war eine wunderschöne Zeit mit euch und ich denke wir hatten alle viel Spass beim Erkunden dieses tollen Landes. Wir danken Miriam und Steffen für die nette Begleitung auf einem sehr schönen Abschnitt unserer langen Reise! Bis dann, daheim in Pößneck!


2 Kommentare:

  1. Wow! Wirklich schöne Bilder. =) Sehe gerne mehr davon. Schöne Grüße aus Österreich.

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  2. hi...sehr coole bilder...das weckt erinnerungen bei mir! hoffe man sieht sich dann mal irgendwo in der welt. ich bin gerade in vietnam. check mal: www.ronny-unterwegs.de

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