Halli Hallo und herzlich willkommen! In diesem Blog werden wir, Katja und Chris, versuchen ab und zu einen kleinen Reisebericht zu veröffentlichen, sodass die liebe Welt erfährt, was wir in ihr selbst für tolle Erfahrungen machen durften! Viel Spass beim Lesen und Träumen! Katja und Chris.
Sonntag, 15. August 2010
Bye bye Dürre!
Liebe Lese-Gemeinde, wir haben uns heute am Bildschirm versammelt um die Erlebnisse der vergangenen Woche von Katja`s und Christian`s Reise zu erfahren.
Wie wir uns erinnern, verließen sie Ende der letzten Predigt den Kakadu-Nationalpark und machten sich auf die lange Reise Richtung Cairns.
Aber weit sind sie nicht gekommen!Als sie Katherine passierten und etwas später in Mataranka ankamen, wurden sie von der verführerischen Macht einer warmen Quelle angezogen und verfielen in grenzenloses Schwimmen, Tauchen und Treibenlassen im kristallklaren, bläulichen und 34°C warmen Wasser. Dort trafen sie zwei gleichgesinnte deutsche Reisende, mit denen sie sehr intensiv ins Gespräch kamen. Eigentlich sollte der folgende Tag der Anfang einer extrem anstrengenden und kilometervernichtenden Autofahrt sein, doch am Frühstückstisch verfielen sie wieder der Versuchung eines entspannten Urlauberdaseins und standen nicht vom Tisch auf. Die Gespräche mit Beate und Mike waren für sie einfach zu spannend und tiefgründig. Alles, was sie an diesem Tage getan haben war, frühstücken, danach kurz baden und göttliche Arschbomben in den Fluss machen und schließlich Abendbrot essen. Chris und Katja möchten sich bei den beiden Mainzern für diesen schönen, entspannten und interessanten Tag bedanken und hoffen, sie in Cairns nochmals zu treffen.
Nun waren sie, gefüllt mit Informationen über verschiedene Körpertypen und Tierversuchsersatzversuche, bereit ihre Reise fortzusetzen. 4 lange Tage verbrachten sie damit unzählige Liter wertvollen bleifreien Benzins durch die 6 Zylinder ihrer Fahrmaschine zu pumpen und deren Energie in puren Vortrieb und Wärme umzuwandeln. Täglich vernichteten sie auf diese Weise 500 km und somit ca. 50l des kostbaren Rohstoffs.
Begleitet wurden sie dabei lediglich von einer vollkommen monotonen und lebensfeindlichen Ödlandschaft, wo nur die gelegentlich vor das Auto hüpfenden Kangaroos und Stiere Abwechslung boten. Im Wageninneren selbst glühte die Luft vor Hitze, welche von draußen hereinkam und vom Motor erzeugt wurde. Rauchende Köpfe verschaffte ihnen auch die intellektuelle Lektüre, die Katja Christian während der Fahrt vortrug. „Sophie´s Welt“ mit ihrer Geschichte der Philosophie, die von einer großen, allmächtigen Person vorgetragen wird, die über allem steht.
Der Fahr-Gott, soweit es ihn gibt, bescherte Katja & Chris jedenfalls eine unfall-, umfall- und defektfreie Fahrt, bis die ersten Berge in Sicht kamen. Dort änderte sich das Erscheinungsbild Australiens für die beiden schlagartig. Aus der kargen und trockenen Landschaft stieg ein tropischer und feuchten Regenwald auf, der mit Wasserfällen, Lianen und vielen Tieren überraschte.
Völlig überwältigt von diesem Anblick fanden sie sogar den aufkommenden Regen als schön. Wann gab es denn das letzte Mal so viel Wasser um sie herum?? Es muss im Süden von Westaustralien gewesen sein – also vor mehreren Monaten!
Durch die grenzenlose Freude der beiden fühlte sich der Wettergott etwas herausgefordert und ließ es die nächsten 3 Tage durchregnen, bis wieder eine normale Stimmung in den Köpfen der beiden herrschte.
„Where the Rainforest meets the Reef“ heißt es in dieser Gegend. Ja die beiden haben es geschafft und sind endlich an der Ostküste, nahe Cairns, angekommen. Hier im tropischen Queensland geht in der Tat der Ocean, mit seinem berühmten Great Barrier Reef, direkt in einen dichten, bergigen Urwald über. Dazwischen haben sich nurnoch feinste Sandstrände und ein paar Palmen drängeln können, was das Gesamtbild dann noch beeindruckender macht.
Im Daintree Nationalpark wurde Christian völlig überwältigt, als er auf einer kleinen, aber sehr feinen, Dschungelwanderung das Werk der Natur bestaunen konnte. Hier kann man vor lauter Lianen und Farnen kaum die Bäume sehen – so dicht ist alles bewachsen. Jeder Baum hat auf sich drauf einen eigenen kleinen Urwald, der dann von großer Höhe herunterhängt und den Himmel verdunkelt. So viel kann Gott unmöglich in ein paar wenigen Tagen erschaffen haben, dachte sich Chris und ist nun ein Fan der darwinistischen Theorie. Außer Gott sieht aus wie eine Krake mit vielen Händen, dann wäre das etwas anderes – aber das wird nun zu tiefsinnig!
Apropos „tief“, vorgelagert vor der Küste liegt das Great Barrier Reef, wo neue Abenteuer auf die beiden warten werden! Man ist gespannt...
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Keine Tentakel... Spaghettis ihr Landratten. Nur Mit den Spaghettis konnte das Spaghettimonster so viel in so kurzer Zeit machen (vor allem den Biervulkan und die Stripper fabrik im Himmel). Und nicht vegessen am 19. September ist "talk-like-a-pirate-day" ;)
AntwortenLöschenRamen,
Jörg