Halli Hallo und herzlich willkommen! In diesem Blog werden wir, Katja und Chris, versuchen ab und zu einen kleinen Reisebericht zu veröffentlichen, sodass die liebe Welt erfährt, was wir in ihr selbst für tolle Erfahrungen machen durften! Viel Spass beim Lesen und Träumen! Katja und Chris.
Samstag, 11. September 2010
Männer-Wonderland
Hey ho und herzlich willkommen zum nächsten Eintrag in unserem Reisetagebuch. Und gleich zu Beginn möchten wir euch warnen! Dies wird der wohl ultimative Männerbericht, denn wir waren im größten Sandkasten der Welt, wo sich wirklich jeder noch so stolze und gestandene Mann zurück zu einem verspielten Kind transformiert. Am Ende des Tages mussten alle Begleit-Frauen aufpassen, dass den erwachsenen Kindern nicht die Schädel auseinanderfallen, da ihre Mundwinkel beinahe hinten am Kopf zusammenschlugen – so breit war das Grinsen.
Die Rede ist von der Sandinsel Fraser Island, die vor der Küste von Hervey Bay liegt und sich ungefähr 500km südlich der Whitsunday Islands befindet. Unsere Abonnement-Leser wissen, das das unsere letzte größere Station war. Auf dem Weg nach Hervey Bay hatten wir aber auch noch das große Glück ein ganz schwer zu beobachtendes Schnabeltier zu sehen und die berühmteste aller Schnapsdistillen im Aussi-Land von Innen zu besuchen – Bundaberg Rum ... good as gold!
Aber nun zum wirklichen Männer-Stuff:
Ein 2 Tage-Trip auf Fraser Island stand vor uns. Mit Guide, zwei Toyota Landcruisern und weiteren 5 deutschen Spaßsuchenden ausgerüstet, machten wir uns auf den Weg. Das Prinzip heißt „tag along tour“ und bedeutet, dass der Guide vorn weg fährt und somit Spur und Tempo angibt und die unerfahrenen Touris versuchen ihm im eigenen Jeep zu folgen. Gefahren wird natürlich nur auf sandigem und extrem weichem Boden, wo man ohne Allrad kleben bleiben würde wie ein Kaugummi unter der Schulbank. Es gab dabei zwei verschiedene Arten von Tracks. Im auf dem Sand gewachsenem Regenwald konnte man(n) die Geländegängigkeit des Toyotas testen und durfte danach staunen, wo dieses Auto ohne die kleinste Anstrengung überall hinkommt. Dicke Wurzeln und hohe Stufen sind für ein Auto dieses Kalibers eine reine Lachnummer. Noch interessanter wurde die Fahrt schließlich auf dem, offiziell als australischer Highway (und nationalem Flughafen!)geltenden, gut 150m breiten, Sandstrand direkt am tosenden Ozean. Die erlaubten 80 km/h Höchstgeschwindigkeit wurden von uns zum Glück nicht erreicht, denn auch der niedrigere Geschwindigkeitsbereich genügte, um uns zeitweise in Angst und Schrecken zu versetzen. Im lockeren Sand, der teilweise die Oberfläche bildete und tiefe Spurrillen enthielt, war es für keinen von uns möglich, schnurgerade zu fahren und das Heck des Jeeps wedelte wie der Schwanz eines fröhlichen Hundes. Der Glückliche, der ganz hinten im Wagen saß, bekam eine gratis Achterbahnfahrt geschenkt. Meinen Glückwunsch!
Jeder durfte dabei sein fahrerisches Können unter Beweiß stellen. Daniel und Ulrike aus Leipzig, Jan und Isie aus unserer Bundeshauptstadt und Chantal „von der Nordseeküste“ (Wer weiß wo Wangeroge ist?) und wir zwei waren ein gutes Team...selbst als einer von uns (wir nennen keinen Namen, aber er klingt irgendwie französisch) den Jeep festgefahren hatte, haben alle gemeinsam gelacht! ;-)
Der 2-tägige Trip hatte aber nicht nur ein phänomenales Offroad-Abenteuer zu bieten, sondern auch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Natur! Neben dem breiten Sandstrand und einem Schiffswrack glänzte die größte Sandinsel der Welt weiterhin mit einem dichten Dschungel und glasklaren, saukalten Süßwasserseen. Von den so zahlreich vorhandenen Dingos, den australischen Wildhunden, haben wir leider nur ein Exemplar gesichtet, der aber zu schnell für unsere 7 Kameras im Auto war. Am Aussichtspunkt „Indian Head“, der wie eine Klippe hoch über dem Meer drohnte, sahen wir viele Rochen und Fische unter uns im Wasser schwimmen und in der Ferne sogar Wale aus dem Ozean springen. Hier entschieden wir auch, am darauffolgenden Tag eine Whalewatching Tour zu buchen.
Gezeltet haben wir in einem kleinen, aber feinen, Campground in Strandnähe. Troy, unser Guide, bekochte uns mit super leckeren Sachen und abends am Lagerfeuer vermochte nur ein „gesprächsgewandter“, tiergeiler Franzose und sein Lieblingsbuch die Stimmung noch zu heben.
Alles in Allem war es ein sehr schöner Ausflug mit sehr netten Menschen auf einer sehr tollen Insel, der ganz schön ins Geld ging. Egal... Immer wieder gerne! Danke schön!
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einfach nur unglaublich geil...da wär ich auch zuuu gern mal rumgefahren^^
AntwortenLöschenlg karo